Pulverbeschichtung: Wie lässt sich der Overspray optimal zurückgewinnen?

 

Die Pulverbeschichtung ist eine optimale Lösung für die Oberflächenbehandlung und wird in den unterschiedlichsten Industriezweigen und darüber hinaus eingesetzt.

Der Prozess besteht aus zwei Schritten:

  • In einer ersten Phase werden die zu bearbeitenden Teile mit Lackpulver auf Basis von Kunstharzen, beispielsweise Epoxidpulver, beschichtet, das durch elektrostatische Wirkung haftet;
  • In einer zweiten Phase durchlaufen die Teile einen Ofen, in dem der Lack dank der hohen Temperatur schmilzt und polymerisiert und so eine gleichmäßige und haftende Schicht bildet.

Die Verwendung von Pulverbeschichtung nimmt im Vergleich zu anderen Arten der Oberflächenbeschichtung zu, da sie völlig lösungsmittelfrei ist und sich leicht automatisiert auftragen lässt.

Eine typische Anlage besteht aus:

  • Einem schwebenden Kettenförderband , an dem die zu lackierenden Teile, in der Regel Bleche, Rohre, Profile und Fertigteile, aufgehängt werden;
  • einem System zum Waschen der Teile;
  • einem Polymerisationsofen ;
  • einer oder mehreren Applikationskabinen mit Elektrostatikpistolen.

Die Spritzkabine ist der Bereich, in dem die Pulver aufgesprüht werden, und genau hier kommen die Produkte von Tama Aernova ins Spiel: Der Zyklon V-AREN, der Vertikale Kartuschenfilter MJT und der neue horizontale Patronenfilter ORV.

Die Kabine ermöglicht den Durchlauf der Bauteile in der Kettenlinie und darf zur manuellen Nachbearbeitung durch den Bediener nicht an allen Seiten geschlossen sein. Daher ist eine korrekte Absaugung in der Spritzkabine unerlässlich, um zu verhindern, dass Stäube aus den Öffnungen austreten, und um die Gesundheit des Bedieners und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Das Auftragen des Pulvers durch elektrostatische Aufladung erzeugt nämlich eine potenziell explosionsfähige Atmosphäre in der Kabine, d. h. ein spezielles Luft-Pulver-Gemisch, das sich in Gegenwart einer Zündquelle (z. B. durch einen Funken) und unter bestimmten Umgebungsbedingungen entzünden und eine Explosion verursachen kann. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, ein effizientes Absaugsystem zu installieren, das die Einhaltung des Grenzwerts der MIE (minimale Zündenergie) gewährleistet – weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer ATEX-Seite.

Ein letzter wichtiger Punkt ist der wirtschaftliche Aspekt. Durch eine korrekte Absaugung in der Kabine kann nämlich verhindert werden, dass Overspraysd. h. der gesamte Lack, der im automatischen Sprühprozess nicht am Bauteil haftet, in die Umgebung gelangt. Um diese Pulver zurückzugewinnen und wieder in die Lackieranlage zurückzuführen, muss zwischen der Kabine und dem Kartuschenfilter ein Zyklon V-Aren installiert werden. Nach verschiedenen fluidtechnischen Studien ist es TAMA AERNOVA gelungen, einen Zyklon zu entwickeln, der hervorragende Ergebnisse in Bezug auf die Leistung erzielt, was durch Messungen unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung und die direkten Erfahrungen einer bedeutenden Stichprobe unserer Kunden bestätigt wurde, die eine Rückgewinnung von 96 % des überschüssigen Pulversfestgestellt hat.

Zwei grundlegende Aspekte, die bei der Planung und Herstellung unserer Produkte zu berücksichtigen sind, sind die Dimensionierung und die Sorgfalt bei der Konstruktion. Die vom Kartuschenfilter in der Kabine abgeschiedene Pulver müssen nämlich immer wieder auffangbar sein, auch unmittelbar nach dem Farbwechsel im Prozess. Um dies zu gewährleisten, ist eine sehr gründliche Reinigung nicht nur der Applikationsgeräte, sondern auch des gesamten Luftkreislaufs und der Pulverrückführung unerlässlich. Die sorgfältige Konstruktion des Zyklons V-Aren verhindert Staubansammlungen im Inneren, die nach dem Farbwechsel die neue Farbe verunreinigen, den Prozess verlangsamen und den Anteil an wiederverwendbarem Staub erheblich verringern würden.

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